Mai 2017 – Die Insel der besonderen Kinder

 

Hallo meine Lieben,
Heute gibt es die erste große Rezension mit den MĂ€dels von Paradise for Bookworms.
Vielen dank an Marleen, fĂŒr die tolle Zusammenfassung 🙂
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Titel: Die Insel der besonderen Kinder

Autor: Ransom Riggs

Reihe: Ja – Teil 1

Verlag: Knaur

Seitenzahl: 410 Seiten

Veröffentlichung: 2. November 2011

Preis: 12,99 €

ISBN: 9783426283684 Hier gehtÂŽs zum Buch

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Die Insel. Die Kinder. Das Grauen. Bist du bereit fĂŒr dieses Abenteuer?

Manche GroßvĂ€ter lesen ihren Enkeln MĂ€rchen vor – doch was Jacob von seinem hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzĂ€hlte ihm von einer Insel, auf der merkwĂŒrdige Kinder mit besonderen FĂ€higkeiten leben – und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind. Inzwischen ist Jacob fast erwachsen und glaubt nicht mehr an die wunderbaren Schauergeschichten. Bis zu jenem Tag, an dem sein Großvater unter mysteriösen UmstĂ€nden stirbt
.

„Ich hatte immer davon getrĂ€umt, meinem so gewöhnlichen Leben zu entfliehen. Dabei war mir nie aufgefallen, wie außergewöhnlich es in Wahrheit war.“

„Sterne waren ebenfalls Zeitreisende. Wie viele dieser uralten Lichtpunkte waren wohl der letzte Nachhall lĂ€ngst vergangener Sonnen? Wie viele waren bereits geboren, aber ihr Licht war noch nicht bei uns eingetroffen? Wann alle Sonnen außer unserer heute Nacht erloschen, wie viele Menschenalter wĂŒrde es dauern, bis wir merkten, dass wir allein waren?“

Inhalt

Der 16-jahrige Jakob wĂ€chst in einer Familie auf, in der es einem vorbestimmt ist, in der familieneigenen Drogerie-Kette beruflich Fuß zu fassen. Als ein Sohn reicher Eltern und SchĂŒler mit wenig Freunden muss er nun den Tod seines Großvaters verarbeiten. Als Kind hörte er von ihm schaurige Geschichten, welche er mit zunehmendem Alter mehr und mehr fĂŒr MĂ€rchen hielt. Der Tod seines Großvaters löst jedoch eine Reihe von Ereignissen aus, die die MĂ€rchen mehr und mehr zur RealitĂ€t werden lassen. Schlussendlich befindet er sich mitten in einem Kampf zwischen Gut und Böse, Kinder und Monster, Zukunft und Vergangenheit. Es muss sich entscheiden: In einer Welt weiterleben an der er immer mehr zweifelt und die ihm keine ErfĂŒllung gibt oder sein altes Leben zurĂŒcklassen und fĂŒr die Werte, Liebe und Ideale seines Großvaters kĂ€mpfen.

„Die Insel der besonderen Kinder“ von Ransom Riggs ist der Beginn einer Trilogie, um Kinder mit besonderen FĂ€higkeiten, die sich zusammen mit ihrer Ersatzmutter Mrs. Peregrin und Jakob dem Bösen stellen mĂŒssen, wobei Vergangenheit und Gegenwart mehr und mehr verschwimmen.

jana

Schreibstil

Der Schreibstil von Ransom Riggs konnte mich leider nicht mitreißen. Viele Szenen wurden unnötig in die LĂ€nge gezogen und die Kapitel waren mir ebenfalls zu lang.

Cover

Das Cover gefĂ€llt mir gut. Es ist geheimnisvoll und ein wenig gruselig. Die Farbkombination schwarz/grĂŒn gefĂ€llt mir sehr, genau wie die innere Gestaltung des Buches (Fotos etc.)

Meinung

Ich habe schon oft von „Die Insel der besonderen Kinder“ gehört. Der Film ist in aller Munde und das Buch wurde sehr hoch gelobt. Daher waren meine Erwartungen ebenfalls ziemlich hoch. Leider muss ich sagen, dass ich meine Erwartungen da wohl doch etwas zu hoch geschraubt habe. Mich hat das Buch leider ĂŒberhaupt nicht

ĂŒberzeugt. Einige Passagen haben mir auch gefallen, jedoch fand ich es alles in allem zu lang gezogen. Ich habe nicht richtig in die Geschichte hineingefunden und das GefĂŒhl, es unbedingt weiterlesen zu mĂŒssen, blieb aus. Die Charaktere waren fĂŒr meinen Geschmack nicht gut genug ausgefĂŒhrt. Sie waren langweilig und teilweise fand ich sie etwas unlogisch. Es wirkte so, als wenn der Autor krampfhaft versucht hat, alle Bilder in dieses Buch einzubinden. Oft musste ich lange ĂŒberlegen, von wem gerade die Rede ist, da es viele Figuren gibt, die nur notdĂŒrftig beschrieben wurden. Anstatt unwichtige Szenen unnötig auszuschmĂŒcken, hĂ€tte ich mir mehr wichtige Details gewĂŒnscht. Die Figur des Vaters fand ich grausam. In dem einen Moment versucht er, seinem unter einem aktuen Stresssyndrom leidenden Sohn zu helfen, im nĂ€chsten Moment lĂ€sst er ihn alleine auf einer fremden Insel rumlaufen. Von der anfangs ĂŒberfĂŒrsorglichen Mutter ist nur auf den ersten Seiten kurz die Rede, danach taucht sie gar nicht mehr auf. Alles in allem, war mir die Story nicht rund und logisch genug. Die Aufmachung des Buches hat mir hingegen sehr gefallen. Das Cover und die Bilder, die im Inneren des Buches zu finden sind, sind sehr mysteriös und werten das Buch stark auf.

Fazit

Leider nur ♄♄ von 5. Die anderen Teile dieser Reihe werde ich wohl eher nicht lesen. Aber GeschmĂ€cker sind ja bekanntlich verschieden ☻
Nida

Meinung

Cover: Das Cover ist in schwarz und grĂŒn gehalten. In der Mitte ist ein MĂ€dchen abgebildet, welches knapp ĂŒber dem Boden schwebt und in die Kamera blickt. Ich finde, das Cover macht einen eher dĂŒsteren Eindruck. Im Vergleich dazu ist die Geschichte eher fröhlich gehalten, weswegen es fĂŒr mich schwer ist, einen direkten AnknĂŒpfungspunkt zur Story herzustellen. Auf der anderen Seite wirkt es aber auch sehr mysteriös. Ich persönlich finde, dass die Alternative, also das Filmcover nicht nur schöner aussieht, sondern auch viel eher zur Geschichte passt, aber das ist natĂŒrlich Geschmackssache.

Schreibstil

Der Schreibstil ist sehr flĂŒssig, weswegen man schnell in die Geschichte reinkommt. Ich konnte sie mir sehr gut bildhaft vorstellen und war absolut begeistert. Der Autor hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der dafĂŒr sorgt, dass man beim Lesen einfach nicht mĂŒde wird.

Inhalt

So sehr mich der Schreibstil mitreißen konnte, war es fĂŒr mich leider nicht möglich, das gleiche fĂŒr den Inhalt zu empfinden. Zum einen fand ich einen Charakter mit seinen eigenen Vorlieben schon sehr nervig. Manchmal habe ich ĂŒber das, was von ihm gesagt wurde, teilweise den Kopf geschĂŒttelt. Auch war fĂŒr mich – gerade in dem Mittelteil – keine Spannung erkennbar, sodass sich die Geschichte fĂŒr mich leider etwas gezogen hat. Es hat lang gedauert, bis ein Konflikt aufkam und bis dahin plĂ€tscherte die Geschichte nur so dahin. Gut war aber die Beschreibung der UmstĂ€nde und des Ortes. Dies sorgte dafĂŒr, dass man von den Charakteren und den verschiedenen Orten, an denen diese Geschichte spielte, ein sehr gutes Bild machen und sich dieses auch gut einprĂ€gen konnte. Auch die Aufmachung, also die verschiedenen Bilder waren hilfreich und sehr passend. Es ist erkennbar, dass der Autor sich sehr viel MĂŒhe bei diesem Buch gegeben hat. Das Ende, welches dem Leser auf jeden Fall dazu animiert, den zweiten Band zu lesen, war ebenfalls gut.

Fazit

Ein eher mittelmĂ€ĂŸiger erster Band einer Trilogie. Auch wenn ich nicht restlos begeistert war, werde ich weiterlesen, da ich wissen möchte, was alles noch passieren wird. Von mir bekommt das Buch 3,5/5 Sterne.
Lotti

Cover und Gestaltung:
Das Cover ist schon in diesem dĂŒsteren grĂŒn-schwarz Tönen, mit dem Bild eines „besonderen Kindes darauf“. Diese Bilder findet man im ganzen Buch wieder, es verleiht einen unglaublich schaurigen Effekt- gerade im Dunkeln. Die Seiten haben ganz tolle Ornamente und sind einfach wunderschön Gestaltet. Es passt alles perfekt zum Inhalt. Ein Cover das einem GĂ€nsehaut in der Dunkelheit bereitet.

Schreibstil :
Ransom Riggs hat einen ganz tollen und flĂŒssigen Schreibstil. Gleich zu Anfang ist der Spannungsbogen ganz oben. Mit einer DĂŒsteren AtmosphĂ€re schafft er es, einen in seinen Bann zu ziehen. Dazu kommt eine wirklich große Geschichte mit ganz viel Fantasie. Die SĂ€tze sind nicht zu lang und nicht zu kurz. Seine Wortwahl ist immer toll abgestimmt, er weiß genau wie man die Leser packen kann.

Meine Meinung :
Gleich zu Anfang wurde ich in die Geschichte gezogen, ich wollte nicht mehr aufhören zu Lesen. Der Spannungsbogen war schon so weit oben. Allerdings hatte dies den Effekt, dass der Spannungsbogen irgendwann fĂ€llt und es enorm auffĂ€llt. Weiter zum Ende hin hat die Spannung aber nochmals sehr zugenommen und man wurde wieder in die Geschichte gerissen. Ich bin leider nicht so ganz mit dem Protagonisten Jacob warm geworden, warum kann ich gar nicht sagen. Allerdings waren einige super Interessante Charaktere dabei.Emma hat mir doch mit am besten gefallen. Es gab immer wieder Situationen zum gruseln, gerade die Bilder in den BĂŒchern haben eine unglaublich schaurige AtmosphĂ€re. Es hat einfach Spaß gemacht dieses Buch zu lesen, auch wenn es zwischenzeitlich einen kleinen DurchhĂ€nger hatte.

Fazit:
Ein ganz tolles Fantasy- Buch, mit einem ganz eigenen Stil. Die Illustrationen machen das Buch einfach sehr besonders. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Sternen und freue mich auf das nÀchste Buch.

Marleen

Cover und Gestaltung

Was soll ich sagen? Obwohl die ganze Aufmachung des Buches sehr dĂŒster und dunkel erscheint, finde ich sowohl das Cover als auch die gesamte Gestaltung des Buches einfach fantastisch. Gespickt mit Fotografien, bei denen ich immer noch nicht sicher bin, ob sie reine Fiktion sind, ist die Gestaltung sehr romantisch und verschnörkelt gehalten. Die Fotos sind genau an den richtigen Stellen platziert und stören zu keiner Zeit den Lesefluss. Vielmehr hab ich mich ĂŒber jedes weitere Bild gefreut. Einzig der Beginn der einzelnen Kapitel, welche in braun gestaltet sind, finde ich nicht sehr gelungen. Dies soll der zauberhaften Aufmachung aber nicht das Genick brechen.

Schreibstil

Ransom Riggs schafft es, die an sich kurze und schnell erzĂ€hlte Handlung so zu verpacken, dass es zu keiner Sekunde langatmig wirkt. Zwar hĂ€tte die Handlung auch auf viel weniger Seiten gepasst, aber die Liebe zum Detail und den wirklich gelungenen Umschreibungen der Kinder und deren FĂ€higkeiten, machen dieses Buch zu einer wundervollen Geschichte. Von Anfang an ist man gefesselt und möchte unbedingt wissen, wie Jakob dem Geheimnis um seinen Großvater und den besonderen Kinder auf die Schliche kommt. Dazu trĂ€gt in meinen Augen auch der flĂŒssige Schreibstil bei. Gleichzeitig ist es weder zu einfach, wie es in vielen JugendbĂŒchern der Fall ist, geschrieben, noch zu ausschweifend, dass man denken könnte es wird kĂŒnstlich in die LĂ€nge gezogen. Auch die Kapitel haben eine LĂ€nge bei der man sich gern von Kapitel zu Kapitel liest.

Meinung

FĂŒr mich war „Die Insel der besonderen Kinder“ eine tolle Reise in eine Fantasiewelt, die im Grunde genommen viel weniger als eine solche erscheint. Abgesehen von den verschiedensten FĂ€higkeiten der Kinder und Monster hatte ich zu keinem Zeitpunkt das GefĂŒhl der völligen Fiktion zu unterliegen. Vielmehr hatte ich das GefĂŒhl, dass die einzelnen Charaktere mit ihren Lieben, Leiden und Erlebnissen den eigentlichen Kern dieses Buches ausmachen und sie zu einem zauberhaften Werk machen.

FĂŒr mich als Leser unzĂ€hliger Krimi und Thriller empfand ich den Bösewicht dieser Geschichte recht vorhersehbar, was die Gesamtheit des Buches aber wenig stört. Vielmehr waren mir einige Entscheidungen von Jakob, die Beziehung zu seinen Eltern und die aufkommende Liebesgeschichte nicht immer schlĂŒssig. Was dem Buch leider einen kleinen Abzug kostet.

Fazit

„Die Insel der besonderen Kinder“ ist der Auftakt einer Trilogie, die sowohl den Liebhabern von JugendbĂŒchern, als auch Familienepen und Fantasywerken erfreuen dĂŒrfte. Rundum ein gelungenes Buch mit kleinen Ecken und Kanten.

4,5 / 5 Sterne

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